Chromitsand wird als Formsand für Stahl- und Eisenguss verwendet.
Chromerzsand (Chromitsand) ist der bevorzugte Spezial-Kernsand für Stahl- und Eisengussformen, insbesondere für große/dickwandige Gussteile. Zu seinen wichtigsten Vorteilen zählen hohe Feuerfestigkeit, Sandabweisung, starke Kühlwirkung und geringe Wärmeausdehnung, wodurch die Gussqualität und Prozessstabilität deutlich verbessert werden.
1. Leistungsvorteile des Kernsandes (Geeignet für Hochtemperatur-Stahlguss/Gusseisen):
Extrem hohe Feuerfestigkeit und thermische Stabilität .
Die Feuerfestigkeit übersteigt 1900 °C, der Schmelzpunkt liegt bei ca. 2180 °C und übertrifft damit die Gießtemperaturen von Stahl- oder Gusseisen deutlich. Der Sand schmilzt und zerfällt auch bei hohen Temperaturen nicht.
Hohe chemische Inertheit: Der Sand reagiert nicht mit flüssigem Stahl, Eisenwasser, Eisenoxid oder alkalischer Schlacke und verhindert so wirksam thermisch-chemisches Anhaften.
Hervorragende Antihaftwirkung gegen Sand (zwei Hauptmechanismen):
Festphasensintern für Undurchlässigkeit: Unter hohen Temperaturen sintern die Sandpartikel zu einer dichten Schicht, die das Eindringen von flüssigem Metall physikalisch verhindert und mechanische Sandhaftung beseitigt.
Ausgezeichnete Benetzungsbeständigkeit: Es weist einen großen Benetzungswinkel gegenüber flüssigem Stahl/Eisen auf, wodurch das Eindringen von flüssigem Metall erschwert wird. Die Gussoberfläche ist glatt und leicht zu reinigen.
Hohe Wärmeleitfähigkeit (Abschreckwirkung):
Die Wärmeleitfähigkeit ist 3–5 Mal höher als die von Quarzsand, wodurch es Kühlblöcke für beschleunigte Abkühlung, Kornfeinung, sequentielle Erstarrung und Reduzierung von Schwindungsporosität, Lunkerbildung und thermischer Rissbildung ersetzen kann.
Besonders geeignet für Gussteile wie dickwandigen Stahlguss, duktiles Gusseisen und hochmanganhaltigen Stahl, die eine kontrollierte Abkühlung und ein gleichmäßiges Mikrogefüge erfordern.
Niedriger Wärmeausdehnungskoeffizient
: Durch minimale Volumenänderungen beim Erhitzen werden wärmeausdehnungsbedingte Probleme wie Aderbildung, Sandeinschlüsse und Gussrisse deutlich reduziert, wodurch die Maßgenauigkeit gewährleistet wird.
II. Typische Anwendungen in der Stahlguss-/Gusseisenindustrie:
Große/dickwandige Stahlgussteile (legierter Stahl, Edelstahl, Manganstahl): Vollständig mit Chromsand beschichtet oder als Oberflächensand/lokaler Verstärkungssand verwendet, um Anhaften zu verhindern, thermische Rissbildung zu kontrollieren und eine sequentielle Erstarrung zu fördern.
Gusseisenteile (Sphäroguss, Grauguss): Dickwandige Bereiche/Hotspots werden mit Chromsand abgeschreckt, um die Schwindung zu reduzieren, die Graphitmorphologie zu verbessern und die Festigkeit und Oberflächenqualität zu erhöhen.
Bereiche mit leichter Sandhaftung/Verformungsanfälligkeit: Quarzsand wird lokal durch Oberflächensand/Kernsand ersetzt, um Aderbildung, Sandhaftung und Maßabweichungen zu beheben. Beschichtungszuschlagstoff
: Nach dem Mahlen wird er in Gussbeschichtungen verwendet, um die Feuerfestigkeit und die Antihafteigenschaften zu verbessern.
